13
Jun
2019

von Sandra | Keine Kommentare | Allgemein

Verlustscheininkasso

Haben Sie einen Verlustschein aus einer Betreibung erhalten, gilt es, diesen in bares Geld zu wandeln. Sie erhalten eine Verlustscheinurkunde, wenn Ihr Schuldner trotz Pfändung die offene Forderung nicht begleichen kann. Ist Ihr Schuldner nicht liquide oder kann nur einen Teil der Geldforderung begleichen, wird über die ausstehende Forderung ein Verlustschein ausgestellt.

Was ist ein Verlustschein? Ein Verlustschein ist das Ergebnis eines ganz oder teilweise erfolglosen Pfändungsvollzuges nach einem Betreibungsverfahren auf Pfändung oder Konkurs. Verlustscheine bescheinigen Gläubigern, dass sie berechtigte Forderungen gegenüber ihrem Schuldner haben. Verlustscheine verjähren nach 20 Jahren. Während dieser Zeit können Sie den Forderungsbetrag einfordern.

Verzugszinsen können Sie jedoch nicht verlangen. Die Verlustscheinurkunde wird lediglich über den unbezahlten Rechnungsbetrag ausgestellt. Somit bringen Verlustscheinurkunden Schuldnern den Vorteil, dass sie keine Zinsen auf die Verlustscheinforderung zahlen müssen.

Verlustscheine verkaufen

Sie können Ihre Verlustscheine an ein Inkassounternehmen verkaufen und diese ganz einfach in bares Geld wandeln. Zwar wird Ihnen in diesem Fall nur der Verlustscheinbetrag abzüglich eines Risikobetrages gezahlt. Doch dafür können Sie unverzüglich einen Geldeingang verzeichnen, wenn Sie Verlustscheine verkaufen.

Das Inkassobüro wird dann versuchen, das Geld im eigenen Namen vom Schuldner einzutreiben. Der Inkassoanbieter übernimmt das Forderungsausfallrisiko über diese Form des Verlustscheininkassos und für Sie ist der Inkassofall von heute auf morgen vom Tisch.

Neben Verlustscheinen können auch offene Forderungen, die noch nicht gerichtlich eingefordert wurden, an eine Inkassofirma verkauft werden. Inkassofirmen, die diesen Service anbieten, werden Ihnen gerne eine massgeschneiderte Offerte für den Forderungsankauf (Factoring) zusenden.

Verlustschein – Inkasso beauftragen

Wurde Ihnen in einem SchKG Vollstreckungsverfahren einer der folgenden Verluste bescheinigt?

  • Pfändungsverlustschein
  • Konkursverlustschein
  • Pfandausfallschein

Dann sollten Sie eine Inkassofirma mit Ihrem Verlustscheininkasso beauftragen. Ein Inkassoservice wird die Liquidität Ihres Schuldners bei Bedarf über eine Bonitätsauskunft oder Wirtschaftsauskunft prüfen, um Ihr Geld erfolgreich einzutreiben. Die Prüfung der Bonität hilft Ihnen bei der Entscheidung, ein erneutes Betreibungsverfahren einzuleiten.

Bei der Einleitung einer Betreibung wird Sie das von Ihnen beauftragte Inkassounternehmen unterstützen. Besprechen Sie im Vorfeld die Inkassoschritte, die Sie gehen möchten. Sowohl aussergerichtlich, gerichtlich als auch nachgerichtlich werden Sie professionelle Inkassohilfe durch kompetente Inkassodienstleister erfahren.

 

Bonitätsprüfung ✓  Verlustscheinbewirtschaftung ✓ Liquidität ✓ Verjährung ✓

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