13
Aug
2018

von Andreas Herrmann | Keine Kommentare | Allgemein

Liquidität

Der Begriff „Liquidität“ wird vom Lateinischen „liquidus = flüssig“ abgeleitet. Die Liquidität bezeichnet die Fähigkeit einer privaten oder juristischen Person, fällige Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen. Je nach dem, wie viele Zahlungsmittel vorhanden sind, steht es gut oder weniger gut um die Zahlungsfähigkeit. Bevor ein Geschäftsverhältnis eingegangen wird, kann es für den Lieferer eines Produktes oder einer Dienstleistung sehr wichtig sein, wie liquide der Kunde ist.

Aus diesem Grunde wird bei einigen Geschäften vor Vertragsabschluss eine Bonitätsprüfung bzw. Wirtschaftsauskunft eingeholt. Auch Inkassodienste holen solche Informationen ein. Eine Bonitätsauskunft trifft zwar keine Aussage über die Zahlungswilligkeit des Schuldners, doch kann sie Klarheit über die finanzielle Situation geben. Mangelnde Liquidität ist neben der Überschuldung die häufigste Ursache für eine Insolvenz. Möchten Sie eine Bonitätsprüfung vor der Einleitung eines Betreibungsverfahrens durchführen lassen, können Sie einem Inkassobüro Schweiz einfach einen Inkassoauftrag hierzu erteilen.

Wie viel Liquidität braucht man?

Geld gibt Sicherheit, allerdings sollte es auch verfügbar sein. Ein Liquiditätsengpass kann auch eintreten, obwohl die Person über Kapital verfügt. Ist dieses jedoch fest angelegt und aktuell nicht verfügbar, so besteht Zahlungsunfähigkeit. Diese gilt es natürlich zu vermeiden. Wie viel Liquiditätsreserve aufzubauen ist, ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Als groben Richtfaden können Privatpersonen für sich festhalten: Wer Geld in Aktien investiert, sollte dieses nicht als Liquiditätsreserve betrachten. Experten empfehlen nicht mehr als 25% in Aktien zu investieren. Der grösste Teil sollte in sicherheitsorientierte Sparprodukte investiert werden und in jedem Fall auch in kurzlaufende bzw. sofort verfügbare verzinsliche Anlagen. Für Unternehmen gelten je nach Gesellschaftsform bestimmte Richtlinien. Doch auch hier wird empfohlen: Spekulative Geschäfte sollten den kleinsten Anteil ausmachen.

Wie kann man die Liquidität verbessern?

Vor allem Unternehmen stellen sich häufig die Frage: Wie kann ich meine Zahlungsfähigkeit verbessern? Die Lösung: Wer seine Zahlungsfähigkeit erhöhen möchte, muss sein Eigenkapital erhöhen.

5 Tipps zur Liquiditätserhöhung:

  • Bringen Sie eine Bareinlage in die Firma ein
  • Nehmen Sie kapitalbringende Gesellschafter mit auf
  • Lassen Sie sich von Ihrer Hausbank beraten
  • Sichern Sie sich Zinssätze für bestehendes Kapital
  • Reduzieren Sie Privatentnahmen

Welcher Weg für Sie der richtige ist, kann Ihnen der Anlagenberater Ihres Vertrauens sagen. Denn: Der richtige Liquiditätsplan muss her, um sich entspannt zurücklehnen zu können.

 

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